Die Seejungfrau
Johannes Brahms: Doppelkonzert für Violine und Violoncello, op. 102
Alexander Zemlinsky: Die Seejungfrau
„Ich wollte einmal eine wirkliche Märchenmusik schreiben.“ Mit diesen Worten beschrieb Alexander Zemlinsky sein groß angelegtes Orchesterwerk »Die Seejungfrau«. Inspiriert von dem berühmten Märchen von Hans Christian Andersen entfaltet Zemlinsky eine farbenreiche musikalische Erzählung voller Sehnsucht, Geheimnis und schillernder Klangwelten.
Zwischen romantischer Opulenz und motivischer Verarbeitung entsteht ein faszinierendes Klanggemälde, das die tragische Geschichte der kleinen Meerjungfrau mit großer emotionaler Intensität nachzeichnet.
Nach seiner Uraufführung im Jahr 1905 verschwand das Werk für mehrere Jahrzehnte aus den Konzertprogrammen und wurde erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt. Heute gilt »Die Seejungfrau« als ein Schlüsselwerk Zemlinskys und als eindrucksvolles Beispiel für die Ausdrucksvielfalt dieser Epoche.
Den Auftakt des Konzerts bildet das Doppelkonzert für Violine und Violoncello von Johannes Brahms. In diesem Spätwerk des Komponisten begegnen sich Violine und Violoncello als dialogische Partner: mal innig verbunden, dann im virtuosen Wettstreit. Was von Brahms 1887 als Konzert zur Versöhnung mit seinem langjährigen Freund Joseph Joachim gedacht war, zählt heute zu den herausragendsten Werken dieser Gattung. Mit José Maria Blumenschein Konzertmeister im WDR Sinfonieorchester und Martin Leo Schmidt, stellvertretender Solocellist ebendort, hat das Uniorchester zwei herausragende Solisten gewonnen.
Karten ab 18.05.2026 über easyticket und an der Abendkasse
José Maria Blumenschein, Violine
Martin Leo Schmidt, Violoncello
Akademisches Orchester der Universität Stuttgart
Leitung: UMD Jakob Brenner
